Westfalenpost Beitrag

Flüchtling Youssif Abraham hilft in der Biomühle Eiling

Beitrag in der Westfalenpost vom 23.03.2017:

„Müller werden will kaum jemand. Froh sind Thorsten und Jens Eiling daher, in Youssif Abraham einen motivierten Mitarbeiter gefunden zu haben.“

Der vollständige Beitrag auf wp.de:
http://www.wp.de/staedte/warstein-und-umland/fluechtling-youssif-abraham-hilft-in-der-biomuehle-eiling-id210020867.html

Herzlichen Dank an Redakteurin Tanja Frohne und die Westfalenpost für die Berichterstattung.

Müller-Familie Eiling

Westfälischer Anzeiger: Eilings schreiben weiter an Bio-Mühlen-Erfolgsgeschichte

Westfaelischer Anzeiger 01.09.2016Bericht im Soester Anzeiger vom 01.09.2016. Herzlichen Dank für Recherche und Genehmigung zur Wiedergabe des Textes und der Bilder an Pauline Nolte. Text IS.

Gestern Grundstein zum Bau von fünf großen 100-Tonnen-Getreidesilos gelegt

„Sichtigvor * Die Bio-Mühle Eiling schreibt Erfolgsgeschichte. Nach der Grundsanierung des alten Mühlengebäudes, der Umstellung des Betriebes auf rein biologische Produkte und der Eröffnung des Bioladens legten die Betreiber Thorsten und Jens Eiling gestern den Grundstein zum Bau von fünf großen Getreidesilos. Die elf Meter hohen Kolosse aus verzinktem Stahlblech, mit einem Fassungsvermögen von je 100 Tonnen, sollen in Zukunft unter anderem kürzere Lieferwege garantieren.

„Wenn wir das Getreide hier lagern können gelingt es vielleicht, ausschließlich bei den umliegenden Bauern einzukaufen“, hoffen die Unternehmer. Weil es zum uralten Brauch der Grundsteinlegung gehört, Gegenstände im Erdreich zu versenken, die Aufschluss über die Zeit der Erbauung geben, ließen die Eiling- Brüder die aktuelle Ausgabe des Anzeigers, mehrere Geldscheine und die Baugenehmigung mit einbetonieren. „Natürlich nur die Kopie“, wie Architekt Gerd-Gustav Eickhoff versicherte. Den Zuschauern, die zum Festakt gekommen waren, erklärte er die bereits fertig gestellte Stützwand zum Schutz gegen Hochwasser. „Das haben wir schon gebändigt.“ Die Silos, die zur Möhnestraße hin sichtbar sein werden, bekommen einen Anstrich in den Farben der Sichtigvorer Müller. Eickhoff: „Sie tragen grüne Hemden und graue Hosen – da mussten wir nicht lange nachdenken.“ Zum weiteren Verlauf der Bauarbeiten erläuterte der Architekt: „Nächste Woche kommen die Sockelfundamente auf die Bodenplatten und am 12. September erwarten wir den Silobauer.“

Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, der zusammen mit Ortsvorsteherin Heike Kruse gratulierte, verwies auf die Einzigartigkeit der Mühlenanlage in ganz NRW: „Auf dieses Superlativ können wir hier in Warstein stolz sein.“ Den Betreibern wünschte er auch weiterhin „unternehmerischen Schwung gepaart mit wirtschaftlichem Erfolg“. Den konnte Seniorberater Horst Klatte mit Zahlen belegen. Für die ersten 12 Monate nach dem Umbau im Jahr 2010 habe man ein Umsatzziel von einer Million angepeilt und nicht ganz erreicht. „Da standen uns schon die Nackenhaare hoch.“ Doch die Sorge war grundlos. Im letzten Jahr setzten die Mühle Eiling 3,1 Millionen Euro um. Anteil am Erfolg habe, neben den vielen Helfern aus dem privaten Umfeld, auch der Verpächter Nicolaus von Bose aus Ennigerloh. „Ohne seine Zustimmung zu einem Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 35 Jahren hätten wir gar nicht anzufangen brauchen.“ Zudem habe man mit dem Senior Berhard Eiling immer einen wichtigen Unterstützer zur Seite gehabt. Ihn freut besonders, dass das Rad der alten Wassermühle auch in Zukunft weiter klappern darf.

Klatte: „Eine Mühle ohne Mühlrad ist doch wie eine Suppe ohne Salz. Sie liefert uns den Spitzenstrom per Generator.“ Ihr Einsatz dürfe natürlich nicht darüber hinweg täuschen, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht ohne moderne Maschinen und hoch technisierte Arbeitsweise möglich gewesen wäre. Abschließend wünschte er der gesamten Familie Eiling allzeit „Wasser auf die Mühlen und dass die Bauern immer eine gute Ernte einfahren“.“

Das nächste Großereignis auf der Baustelle: der Aufbau der Silos ab 26.09.2016.

Biomühle Getreidesilo Fundament Header

Westfalenpost: Fünf Silos sichern BioMühle die Zukunft

Westfalenpost vom 01.09.2016Beitrag in der Westfalenpost Warstein vom 01.09.2019.
Herzlichen Dank für die Genehmigung zur Wiedergabe (Anna Gemünd am 06.09.2016). Text  Manfred Böckmann.

Familienbetrieb Eiling investiert auf langfristig gepachteter Fläche. Unterstützung durch die Stadt

„Sichtigvor. Die aktuelle WESTFALENPOST-Ausgabe fehlt nicht, frisches Geld ebenfalls nicht und  auch die Baupläne sind in der Röhre, die Thorsten und Jens Eiling am Mittwochmorgen gemeinsam versenken – im Grundstein für die Erweiterung der Biomühle Eiling in Sichtigvor um fünf Silobehälter.

Weiter wachsen 650 000 Euro finanziert der Familienbetrieb, um weiter wachsen zu können. Ein „Juwel“, wie Bürgermeister Thomas Schöne betont, man habe es mit einer „landesweit einzigartigen Anlage“ zu tun, und „auf diesen Superlativ kann man stolz sein“. Er lobt den  „unternehmerischen Schwung“ der Familie, die einen „Blickfang für Sichtigvor“ schaffe. Das soll – schließlich geht es in der Mühle um Getreide – mit einem Doppelkorn als Geschenk begossen werden. Thorsten Eiling dankt zur Beginn der Grundsteinlegung allen Unterstützern, allen voran Senior-Berater Horst Klatte, der den Sichtigvorern von Anfang an zur Seite steht. Aber auch der Familie von Bose, die das Grundstück langfristig verpachtet – über 35 Jahre. Sonst hätte man die Siloanlage auf fremdem Grund nicht gebaut. Ohne viel Unterstützung aus dem privaten Umfeld  sei es nicht möglich gewesen, bis zur heutigen Situation zu kommen, betont Berater Klatte, der auf die wichtigste Firmen-Philosophie hinweist: Alles ist rein bio, „vom Landwirt bis zum Bäcker“. Das erste Ziel habe man inzwischen erreicht und „wir haben Erfolg“. Dank zusätzlicher  Automation habe man den Umsatz voranbringen können, durch die Siloanlage soll es weiter aufwärts gehen, um so Wege zu verkürzen und die Kosten beim Kornkauf zu senken. Weil es dazu gehört, dreht sich auch das Mühlrad wieder, allerdings nicht direkt zum Mahlen, sondern um Strom zu produzieren, der fürs Mahlen eingesetzt werden kann. Folglich wünschte Horst Klatte: „Immer Wasser auf der Mühle.“

Gebaut wird auch eine hohe Stützwand als Hochwasserschutz, erläutert Architekt Gerd Eickhoff das Vorgehen. Dadurch ragen die insgesamt fünf Silos nicht allzu sehr in die Höhe, sondern  schließen mit dem vorhandenen Gebäude ab. Zudem werden drei der Behälter in der Müller-Farbe grün-grau gestrichen –  eine rein optische Entscheidung, die mit zusätzlichen  Kosten verbunden ist.

Bodenplatte nächste Woche

Die Bodenplatte soll in der kommenden Woche gegossen werden, die Silobauer starten ab dem  12. September, so der Zeitplan. An der tiefsten Stelle, wo sich auch der Grundstein befindet, wird  der Elevator-Schacht gebaut, der für den Korntransport zuständig ist.

Am Tag der  Grundsteinlegung sind alle Beteiligten und Gäste begeistert. Auch Ortsvorsteherin  Heike Kruse: „Macht weiter so!“ Und sie wiederholt das Angebot, das zuvor auch Bürgermeister  Schöne gemacht hat: Gibt es Probleme, schnell mal im Rathaus anrufen.“

Presse Ökostrom Bio-Mühle Warstein Header

Noch mehr Bio in der Biomühle Eiling

Presse v. 14.09.2013 zur ÖkostromlieferungPresseartikel in der Westfalenpost vom 14.09.2012:

„Sichtigvorer Unternehmen bezieht die Menge Ökostrom, die Stütings Mühle in Belecke produziert

Bernd Gerdes, Geschäftsführer der Warsteiner Verbundgesellschaft:
„Diese Situation dürfte deutschlandweit einmalig sein, Stütings Mühle liefert ziemlich genau die Strommenge, die unser Kunde Eiling benötigt.“

Die Bio-Mühle Eiling nimmt rund 140.000 bis 150.000 kWh Strom pro Jahr ab. Der Bezug von Ökostrom ist für die Bio-Mühle Eiling wichtig, weil er die Produkte des Unternehmens  glaubwürdig mit dem Attribut „Bio“ auszeichnet.

Vollständiger Beitrag als pdf mit freundlicher Genehmigung der Westfalenpost.

 

 

IHK Gründerpreis 2012

IHK-Pressemitteilung: Bio-Mühle erhält den Gründerpreis der Handwerkskammer

Zur feierlichen Verleihung ihrer Gründerpreise hatten die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und die Handwerkskammer (HWK) Dortmund in den Großen Saal der IHK geladen. Denn gerade in unserer Region sind die neuen Unternehmen auch Motor des Strukturwandels.

„Daher ergreifen wir Maßnahmen, die zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zur Erhöhung der Unternehmenszahlen beitragen“ sagte IHK-Vizepräsident Gerhard Rüschenbeck in seinem Grußwort.

Zu den Preisträgern gehörten auch Müllermeister Thorsten und Jens Eiling, Betreiber der Bio-Mühle Eiling GmbH in Sichtigvor – die Einzige 100-prozentige Bio-Mehl Mühle in Nordrhein-Westfalen.

Zu Beginn des vorherigen Jahres haben die zwei Brüder die Bio-Mühle gemeinsam mit ihrem
Vater Bernhard als neue Gesellschaft gegründet. Hervorgegangen ist die Gründung aus der Stirper-Bio-Mühle, die kurz zuvor geschlossen worden war. In mühevoller Arbeit wurde die Mühle in Sichtigvor vollständig restauriert und mit modernster Technik ausgestattet. Zwei Wasserturbinen erzeugen den größten Teil der Energie, die die Mühle zum Betrieb benötigt. Der Müllermeister Thorsten und sein Bruder Jens haben sich ausschließlich auf die Verarbeitung von Biogetreide wie Weizen, Dinkel, Kamut, Emmer, Einkorn und Roggen spezialisiert. Sie beliefern vor allem handwerklich arbeitende Bio-Bäckereien und den Naturkost-Großhandel.

Zudem haben sie sich Fair zertifizieren lassen und nehmen an der Qualitätsinitiative „Bio mit Gesicht“ teil. Dabei geht es zum einen um faire Preise entlang der Wertschöpfungskette und zum anderen um transparente Lebensmittel für den Endverbraucher. Neben den Brüdern Eiling erhielten noch zwei weitere Unternehmen den Gründerpreis des Handwerks: Die Dortmunder Elektroinstallationsfirma E. & G. Lange und das Sanitätshaus Esra. Der Gründerpreis der IHK ging an drei Unternehmen aus Kamen, Dortmund und Hamm. Die Zahl der Existenzgründungen im Kammerbezirk Dortmund liegt jährlich bei rund 2.000. Der Gründerpreis wird alle zwei Jahre verliehen.

HWK-Vizepräsident Berthold Schröder befürwortet den Schritt zur Existenzgründung:

„All denen, die planen, selbst ein Unternehmen zu führen – oder bislang erst einmal nur mit dem Gedanken spielen – wollen wir mit dieser Veranstaltung eine gute Anschubmotivation geben und in vielfacher Hinsicht Mut zur Selbstständigkeit machen.“ Passende Unterstützung würden die Gründer von Beratern der Kammern erhalten, betonte der stellvertretende HWK-Hauptgeschäftsführer Wilhelm Hicking.“

(Quelle: Pressemitteilung IHK-Dortmund, 6.7.2012)

Presse 22.10.11 zum Mühlenumbau

Presseartikel zum Mühlenumbau

Presseartikel Mühlenrenovierung 2011Presseartikel vom 22.20.2011:

„500.000 Euro-Investition sichert 400-jährige Familientradition – Jens und Thorsten Eiling betreiben die einzige Bio-Mühle im 200 km-Umreis …

Dem aufmerksamen Beobachter dürften die Veränderungen an der Mühle in Sichtigvor nicht entgangen sein. Nicht nur äußerlich hat sich in den letzten Monaten viel getan, in dem das mehr als 700 Jahre alte Mühlengebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft des Klosters einen neuen Anstrich und ein neues Dach erhalten hat, auch wurde das Innere der alten Mühle komplett renoviert und das Maschineninventar aufgestockt. Eine halbe Million Euro haben die Brüder Jens und Thorsten Eiliing investiert, um hier die einzige Bio-Mühle im Umreis von 200 Kilometern entstehen zu lassen.“

vollständiger Artikel als pdf

Widergabe mit freundlichen Genehmigung der Westfalenpost.