Plätzchen mit Bio-Einkornmehl

Zutaten für den Plätzchenteig:

250 gr Einkornmehl Vollkorn
120 gr Rohrzucker
1 Pk. Vanillezucker
125 gr Butter, weich
1 großes Ei oder 3 Eigelb
1/2 Tl. Backpulver

Vorbereitung

Das Backpulver und das Mehl vermischen. Zucker und weiche Butter verrühren. Dann die Eier zugeben und unter stetigem Rühren schrittweise Mehl zugeben.
Teig kneten und 2 Stunden kühl stellen.

Zubereitung

Teig nochmal kurz durchkneten und auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen. Plätzchen ausstechen, ca 8 – 10 Minuten bei 180 ° C backen und nach Belieben verzieren.

Westfalenpost Beitrag

Flüchtling Youssif Abraham hilft in der Biomühle Eiling

Beitrag in der Westfalenpost vom 23.03.2017:

„Müller werden will kaum jemand. Froh sind Thorsten und Jens Eiling daher, in Youssif Abraham einen motivierten Mitarbeiter gefunden zu haben.“

Der vollständige Beitrag auf wp.de:
http://www.wp.de/staedte/warstein-und-umland/fluechtling-youssif-abraham-hilft-in-der-biomuehle-eiling-id210020867.html

Herzlichen Dank an Redakteurin Tanja Frohne und die Westfalenpost für die Berichterstattung.

Sauerteig aus Roggen-Vollkornmehl

Zutaten

255 g Roggenmehl Vollkorn
255 ml Wasser

Zubereitung

Das Ansetzen dieses Sauerteiges nimmt zwar einige Tage Zeit in Anspruch, lohnt sich aber!
Einmal fertig, kann man immer wieder kleine Mengen abnehmen.

  • 1. Tag:
    65ml lauwarmes Wasser und 65g Roggenmehl verrühren und zugedeckt stehen lassen.
  • 2. Tag:
    65ml lauwarmes Wasser und 65g Roggenmehl dazugeben, verrühren und zugedeckt stehen lassen.

Nudeln aus Kamut-Vollkornmehl

Zutaten

300g Kamut Vollkornmehl
3 Eier
2 Msp. Salz
1 Msp. Kurkuma
1 EL Öl

Vorbereitung

Alle Teigzutaten auf der Arbeitsfläche vermengen und zu einem weichen Teig verkneten. Sobald der Teig homogen, weich und geschmeidig geknetet ist (dauert ca. 5-10 Minuten) sollte er in 2 Portionen geteilt und in Klarsichtfolie verpackt für ca. 1 Stunde kühl gestellt werden.

Zubereitung

Anschließend den Pastateig mit dem Nudelholz so dünn als möglich ausrollen und dabei immer etwas bemehlen, sonst bleibt er auf der Unterlage kleben. Alternativ 5-6 Mal durch eine Nudelmaschine walzen. Sind die Nudeln geschnitten für ca. 30 Minuten auf der Arbeitsfläche ruhen lassen. Anschließend frisch in reichlich Salzwasser für 3-8 Minunten gar kochen, je nach Dicke.

Die übrig gebliebenen Nudeln können ausgebreitet auf einem bemehlten Küchentuch vollständig durchgetrocknet werden. Danach sind sie sehr lange haltbar und die Kochzeit verlängert sich auf ca. 15 Minuten, je nach Dicke.

Die neuen Getreidesilos stehen

Die neuen Getreidesilos zur Verbesserung unserer Vorratshaltung für Bio-Getreide stehen! Jetzt wird natürlich noch jede Menge Elektrik zur Steuerung eingebaut, sowie Rohre zur Befüllung und Ableitung. Die Inbetriebnahme ist für Dezember vorgesehen.

Müller-Familie Eiling

Westfälischer Anzeiger: Eilings schreiben weiter an Bio-Mühlen-Erfolgsgeschichte

Westfaelischer Anzeiger 01.09.2016Bericht im Soester Anzeiger vom 01.09.2016. Herzlichen Dank für Recherche und Genehmigung zur Wiedergabe des Textes und der Bilder an Pauline Nolte. Text IS.

Gestern Grundstein zum Bau von fünf großen 100-Tonnen-Getreidesilos gelegt

„Sichtigvor * Die Bio-Mühle Eiling schreibt Erfolgsgeschichte. Nach der Grundsanierung des alten Mühlengebäudes, der Umstellung des Betriebes auf rein biologische Produkte und der Eröffnung des Bioladens legten die Betreiber Thorsten und Jens Eiling gestern den Grundstein zum Bau von fünf großen Getreidesilos. Die elf Meter hohen Kolosse aus verzinktem Stahlblech, mit einem Fassungsvermögen von je 100 Tonnen, sollen in Zukunft unter anderem kürzere Lieferwege garantieren.

„Wenn wir das Getreide hier lagern können gelingt es vielleicht, ausschließlich bei den umliegenden Bauern einzukaufen“, hoffen die Unternehmer. Weil es zum uralten Brauch der Grundsteinlegung gehört, Gegenstände im Erdreich zu versenken, die Aufschluss über die Zeit der Erbauung geben, ließen die Eiling- Brüder die aktuelle Ausgabe des Anzeigers, mehrere Geldscheine und die Baugenehmigung mit einbetonieren. „Natürlich nur die Kopie“, wie Architekt Gerd-Gustav Eickhoff versicherte. Den Zuschauern, die zum Festakt gekommen waren, erklärte er die bereits fertig gestellte Stützwand zum Schutz gegen Hochwasser. „Das haben wir schon gebändigt.“ Die Silos, die zur Möhnestraße hin sichtbar sein werden, bekommen einen Anstrich in den Farben der Sichtigvorer Müller. Eickhoff: „Sie tragen grüne Hemden und graue Hosen – da mussten wir nicht lange nachdenken.“ Zum weiteren Verlauf der Bauarbeiten erläuterte der Architekt: „Nächste Woche kommen die Sockelfundamente auf die Bodenplatten und am 12. September erwarten wir den Silobauer.“

Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, der zusammen mit Ortsvorsteherin Heike Kruse gratulierte, verwies auf die Einzigartigkeit der Mühlenanlage in ganz NRW: „Auf dieses Superlativ können wir hier in Warstein stolz sein.“ Den Betreibern wünschte er auch weiterhin „unternehmerischen Schwung gepaart mit wirtschaftlichem Erfolg“. Den konnte Seniorberater Horst Klatte mit Zahlen belegen. Für die ersten 12 Monate nach dem Umbau im Jahr 2010 habe man ein Umsatzziel von einer Million angepeilt und nicht ganz erreicht. „Da standen uns schon die Nackenhaare hoch.“ Doch die Sorge war grundlos. Im letzten Jahr setzten die Mühle Eiling 3,1 Millionen Euro um. Anteil am Erfolg habe, neben den vielen Helfern aus dem privaten Umfeld, auch der Verpächter Nicolaus von Bose aus Ennigerloh. „Ohne seine Zustimmung zu einem Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 35 Jahren hätten wir gar nicht anzufangen brauchen.“ Zudem habe man mit dem Senior Berhard Eiling immer einen wichtigen Unterstützer zur Seite gehabt. Ihn freut besonders, dass das Rad der alten Wassermühle auch in Zukunft weiter klappern darf.

Klatte: „Eine Mühle ohne Mühlrad ist doch wie eine Suppe ohne Salz. Sie liefert uns den Spitzenstrom per Generator.“ Ihr Einsatz dürfe natürlich nicht darüber hinweg täuschen, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht ohne moderne Maschinen und hoch technisierte Arbeitsweise möglich gewesen wäre. Abschließend wünschte er der gesamten Familie Eiling allzeit „Wasser auf die Mühlen und dass die Bauern immer eine gute Ernte einfahren“.“

Das nächste Großereignis auf der Baustelle: der Aufbau der Silos ab 26.09.2016.

Biomühle Getreidesilo Fundament Header

Westfalenpost: Fünf Silos sichern BioMühle die Zukunft

Westfalenpost vom 01.09.2016Beitrag in der Westfalenpost Warstein vom 01.09.2019.
Herzlichen Dank für die Genehmigung zur Wiedergabe (Anna Gemünd am 06.09.2016). Text  Manfred Böckmann.

Familienbetrieb Eiling investiert auf langfristig gepachteter Fläche. Unterstützung durch die Stadt

„Sichtigvor. Die aktuelle WESTFALENPOST-Ausgabe fehlt nicht, frisches Geld ebenfalls nicht und  auch die Baupläne sind in der Röhre, die Thorsten und Jens Eiling am Mittwochmorgen gemeinsam versenken – im Grundstein für die Erweiterung der Biomühle Eiling in Sichtigvor um fünf Silobehälter.

Weiter wachsen 650 000 Euro finanziert der Familienbetrieb, um weiter wachsen zu können. Ein „Juwel“, wie Bürgermeister Thomas Schöne betont, man habe es mit einer „landesweit einzigartigen Anlage“ zu tun, und „auf diesen Superlativ kann man stolz sein“. Er lobt den  „unternehmerischen Schwung“ der Familie, die einen „Blickfang für Sichtigvor“ schaffe. Das soll – schließlich geht es in der Mühle um Getreide – mit einem Doppelkorn als Geschenk begossen werden. Thorsten Eiling dankt zur Beginn der Grundsteinlegung allen Unterstützern, allen voran Senior-Berater Horst Klatte, der den Sichtigvorern von Anfang an zur Seite steht. Aber auch der Familie von Bose, die das Grundstück langfristig verpachtet – über 35 Jahre. Sonst hätte man die Siloanlage auf fremdem Grund nicht gebaut. Ohne viel Unterstützung aus dem privaten Umfeld  sei es nicht möglich gewesen, bis zur heutigen Situation zu kommen, betont Berater Klatte, der auf die wichtigste Firmen-Philosophie hinweist: Alles ist rein bio, „vom Landwirt bis zum Bäcker“. Das erste Ziel habe man inzwischen erreicht und „wir haben Erfolg“. Dank zusätzlicher  Automation habe man den Umsatz voranbringen können, durch die Siloanlage soll es weiter aufwärts gehen, um so Wege zu verkürzen und die Kosten beim Kornkauf zu senken. Weil es dazu gehört, dreht sich auch das Mühlrad wieder, allerdings nicht direkt zum Mahlen, sondern um Strom zu produzieren, der fürs Mahlen eingesetzt werden kann. Folglich wünschte Horst Klatte: „Immer Wasser auf der Mühle.“

Gebaut wird auch eine hohe Stützwand als Hochwasserschutz, erläutert Architekt Gerd Eickhoff das Vorgehen. Dadurch ragen die insgesamt fünf Silos nicht allzu sehr in die Höhe, sondern  schließen mit dem vorhandenen Gebäude ab. Zudem werden drei der Behälter in der Müller-Farbe grün-grau gestrichen –  eine rein optische Entscheidung, die mit zusätzlichen  Kosten verbunden ist.

Bodenplatte nächste Woche

Die Bodenplatte soll in der kommenden Woche gegossen werden, die Silobauer starten ab dem  12. September, so der Zeitplan. An der tiefsten Stelle, wo sich auch der Grundstein befindet, wird  der Elevator-Schacht gebaut, der für den Korntransport zuständig ist.

Am Tag der  Grundsteinlegung sind alle Beteiligten und Gäste begeistert. Auch Ortsvorsteherin  Heike Kruse: „Macht weiter so!“ Und sie wiederholt das Angebot, das zuvor auch Bürgermeister  Schöne gemacht hat: Gibt es Probleme, schnell mal im Rathaus anrufen.“

Biogetreide-Silo Header

Neue Siloanlage für Bio-Getreide wird gebaut

europaeische-union Neben unserem Mühlengebäude in Warstein-Sichtigvor wird mit Förderung der EU gebaut: Wo es zur Zeit noch eher wie ein neuer Schotterparkplatz aussieht, entsteht in den nächsten Monaten eine Siloanlage für Getreide mit Getreideaufbereitung.

Mit der Planung und Bauleitung wurden die Architekten von Archplus Consult aus Arnsberg beauftragt.

Die Anlage besteht aus 5 Rundsilos mit Belüftungsring zum Kühlen und Belüften und einer  Kapazität von zusammen 500 t Getreide. Diese Art von Silos sind die kostengünstigste Art Getreide  lebensmitteltauglich zu lagern. Unter die Silos kommt eine der Statik entsprechende Bodenplatte um die Lasten der Silos tragen zu können. Die Befüllung und Entleerung der Silos wird über entsprechende Förderelemente wir Elevatoren, Schnecken, Trogkettenförderer von der Mühle zu den Silos und zurück gewährleistet. Die Silos werden farblich so gestaltet,  wie es vom örtlichen Bauausschuss gewünscht wird.

Wir freuen uns über eine nachhaltige, stetig zunehmende Nachfrage nach großen Mengen Biomehl und speisegereinigtem Getreide. Mit dieser nun realisierten Investition in die Lagerungs- und Aufbereitungskapazitäten verbessern wir unsere Logistik erheblich und bleiben eine relevante Größe in einem stark wachsenden Markt.

leader-programmDie Baumaßnahme wird im Rahmen des Leader-Programms vom Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums gefördert.

„LEADER (französisch, Liaison entre actions de développement de l’économie rurale, Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden.“ (Quelle: de.wikipedia.org)

Weitere Informationen

Emmer-Brot aus Bio-Vollkornmehl

Zutaten

500 g Emmermehl Vollkorn
1-2 TL gem. Haselnüsse
270 ml Milch (oder Wasser)
20 g Hefe
10 g Salz
Etwas Olivenöl nach Belieben

Zubereitung

Die Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem weichen, glatten Teig kneten und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Backofen auf 200°C vorheizen. Noch einmal gut durchkneten und Brote formen. Ca. 35 Min. bei 200°C abbacken.